Monthly Archive for Mai, 2010

Die Post war da!

Am Donnerstag hat mal wieder die Briefträgerin bei uns geklingelt. Normal bringt sie ja nur Päckchen für die Nachbarn unter uns, so etwa jeden Tag eins, manchmal sogar zwei… Aber diesmal war auch was für mich dabei :) Und zwar war es der Gewinn von Anna‘s Geburtstagsgewinnspiel, bei dem ich mit diesem Beitrag teilgenommen habe.

Eigentlich gewinne ich ja fast nie etwas, aber da war mir das Glück ausnahmsweise mal hold und ich hab mich gaaanz doll drüber gefreut. Natürlich war ich jetzt noch viel neugieriger was wohl in dem Päckchen drin ist, denn Anna hat nichts verraten. Deshalb hat es das Päckchen bei mir auch nicht allzulange ausgehalten, zu groß war die Neugier und schnell wurde das Packpapier aufgerissen.

Drin waren: eine süße Karte und der absolut niedliche Hello Kitty Becher, von dem ich ja bereits wusste. Und der Rest war ordentlich in süßes Geschenkpapier eingepackt. Also schnell auch noch das ausgepackt und riesig gefreut! In dem Päckchen waren noch ein super süßer kleiner Handyspiegel, ein Mini-Lipgloss, ein süßes Täschchen, Skittles und ein Lidschatten in einem ganz tollen grün-türkis von Essence.

Wow, so ein toller Preis! Nochmal ein dickes Dankeschön an Anna, ich hab mich über die tollen Gewinne ganz, ganz doll gefreut. Danke!

Griechischer Sommersalat

Neulich kam ich von der Uni nach Hause und was stand denn da? Ein liebevoll zubereiteter griechischer Salat von meinem Schatz, mit schöner Deko und Kerzen auf dem Tisch.

Und die Überraschung ist ihm wirklich gelungen!
Als ich den Salat sah wurden meine hungrigen Augen gaaaanz groß und ich suchte ganz schnell, ob auch nichts lebensnotwendiges vergessen wurde – Feldsalat, Fetakäse, Zwiebeln, Tomaten, Gurken, Oliven in grün und schwarz, frischgemahlener Pfeffer, Brötchen, Croutons – tatsächlich, es war alles da!

Und das Beste war, dass alles wunderschön in kleine Schälchen aufgeteilt war, so dass ich selbst entscheiden konnte wieviel ich wovon haben möchte.
Also nichts wie ran an den Salat :) .
Doch damit nicht genug der Überraschungen. Zum Schluss gabs nämlich noch ein leckeres Walnusseis mit Blättern der Schokominze, die mein Schatz mit Schokolade überzogen hatte.
Das war wirklich ein tolles Essen und den Rest des Tages war das Lächeln nicht mehr aus meinem Gesicht zu vertreiben :) .

Burg Münzenberg im Sonnenschein

So einen Pfingstsonntag wünscht man sich doch, oder? Strahlend blauer Himmel und Temperaturen von 25 °C. Die Sonne wird (sogar hier in Gießen), den ganzen Tag von keinem noch so kleinen Wölkchen verdeckt.
Wie immer an so wunderschönen Tagen hat man leider irgendwas anderes zu tun was Vorrang hat. Bei mir ist es momentan ein Vortrag für die Uni, den ich eigentlich viel früher schon anfangen wollte, wo mir aber eine fiese Grippe einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Naja bleibt mir also nix anderes übrig als den Vortrag dieses Wochenende, trotz tollen Wetters, zu machen.

Trotzdem haben mein Schatz und ich uns heute entschieden mal nach Münzenberg zur Burg zu fahren, da ist über Pfingsten ein großer Mittel- altermarkt.
Also habe ich morgens am Vortrag gebastelt und nachmittags sind wir dann an die frische Luft, um das tolle Wetter zu genießen – wer weiß schließlich wie lange es diesmal andauert, bevor wieder der (gefühlte) Winter hereinbricht.

An der Burg war relativ viel los, Parkplätze waren nicht mehr viele zu finden, trotzdem hatten wir Glück und haben einen relativ guten und nah an der Burg gelegenen Platz ergattern können. Der steile Aufstieg zur Burg ging durch das tolle Burgruinenpanorama gleich schneller vorbei und oben erwartete uns eine wirklich schöne, gut erhaltene Burg. Überall liefen als Ritter und Burgfräulein gekleidete Besucher umher und zum Fuße der Burg tummelte sich ein Heerlager.

Wir wanderten einmal um die Burg herum, bestaunten die teilweise wirklich toll gekleideten Besucher und Aussteller und krönten unseren kleinen Ausflug dann noch mit einem Stückchen mitgebrachten Kuchen.

Ein schöner Tag mit super Wetter!
Was habt ihr an diesem tollen Tag gemacht?

Assassins Creed II

Schon in Assassins Creed I gab es die Möglichkeit an mittelalterlichen Wänden entlang zu klettern, von Fenster zu Fenster zu springen, oder sich einfach mit einem Vorwärtssalto von dem höchsten Turm der Stadt in einen Heuhaufen zu stürzen -für mich ein bisher unbekanntes Feature in dem Spielegenre.

Unglaublich aber wahr, im zweiten Teil wurden die Möglichkeiten noch erweitert.
Nun ist es zum Beispiel auch möglich elegant mit dem Kopf vorran in das kühle Nass zu springen, zu schwimmen und zu tauchen. Der Held Altaïr aus dem ersten Teil hätte dagegen “auf Grund laufendes U-Boot” gespielt, denn er konnte leider noch nicht schwimmen.
Selbst um Hausecken kommt der neue Held Ezio Auditore de Firenze mit etwas Schwung und einer Hängeblume.

Was er noch nicht kann, lernt er einfach im Spiel. Zum Beispiel das Abstoßen vom Fenstersims um an ein höher gelegenes Fenster zu kommen.

Was mir besonders an Assassins Creed II gefallen hat, waren die sehr gute Grafik und wunderschön nachgebaute Städte wie Venedig. Alles im allem liefert Assassins Creed 2 eine wunderschöne Atmosphäre mit vielen Details.

Ein paar Beispiele:
+ auf den Dächern klappern die Ziegel, wenn man darauf herum läuft
+ der Mantel von Ezio tropft nach einem Sprung ins Wasser
+ geht man von einem Heu oder Blütenhaufen heraus, fallen Stroh oder eben Blüten vom Mantel

Ebenso wie im ersten Teil gefällt mir das Spielekonzept. Denn statt Massensterben und wildem umhergeballere, setzt Ubisoft mit der Assassins Creed Reihe auf bedachtes agieren und ungesehene Aktionen. Nunja, schließlich ist man auch Attentäter und Dieb und nicht Rambo im Krieg.

Eine Rüge gibts von mir trotz des durchwegs sehr positiven Eindrucks: den Kopierschutz.
Ohne eine aktive Internetverbindung geht nichts mehr bei Assassins Creed II.
Geht die Verbindung verloren, wird man aus dem Spiel gekickt und muss beim letzten Speicherpunkt neu anfangen.

Für viele potenzielle Käufer sicher ein KO Kriterium, unter anderem da gerade in den ländlichen Gebieten die Geschwindigkeit und Stabilität oft zu wünschen übrig lässt.

Fazit: die Bilder sprechen für sich und mit einer stabilen Internetverbindung lohnt sich der Kauf auf jeden Fall.

Zum Schluss möchte ich noch Ubisoft danken, die mir das veröffentlichen von Screenshots auf meinem Blog gestattet haben.

“Der Herr der Finsternis” von Sergej Lukianenko

Der 14 Jährige Danka liegt krank im Bett, als er einen Sonnenfleck in seinem Zimmer entdeckt und ihn, aus einer Laune heraus, bittet zu bleiben. Der Sonnenfleck ist in Wirklichkeit aber gar kein Sonnenfleck, sondern ein Sonnenkater, der Danka durch eine geheime Tür mit in eine andere Welt nimmt. Dummerweise achtet keiner der Zwei auf die Tür und diese fällt zu. Um die Tür zu öffnen benötigt der kleine Kater wahres Licht, das für ihn Nahrung ist. Doch in der Welt, in der die Beiden gelandet sind, herrscht dauerhafte Dunkelheit.
Danka trifft einen Jungen Len, welcher ihn in seine Stadt – die Stadt der Flügelträger – mitnimmt. Hier lernt er nach und nach das Leben der Flügelträger kennen und erkennt, dass bei den Flügelträgern die Kinder die Macht besitzen, da sie die einzigen sind, die von den Flügeln getragen werden und so gegen die Freiflieger, die auf der Seite der Finsternis stehen, kämpfen können.
Danka gibt sich als Flügelträger aus um nicht aufzufallen, doch nach und nach wird ihm klar, dass er helfen will den Flügelträgern das Licht zurückzubringen. Doch hat er sich wirklich für die richtige Seite entschieden? Und wird er es schaffen einen Weg zurück in seine Welt zu finden?

Die zu Beginn sehr lustige Stimmung des Romanes, in der Danka sich mit dem leicht reizbaren Sonnenkater unterhält, wechselt aprupt zu einer bedrohlichen Atmosphäre, als der Kater und Danka in der düsteren und unheimlichen neuen Welt ankommen. Die Handlung selbst verläuft sehr geradlinig und lässt den Leser ein typisches Schwarz-Weiß-Bild der Guten und Bösen Mächte des Romanes erwarten. Entgegen der Vermutung beginnt Danka sich gegen Ende des Romanes aber doch zu fragen, ob die gewählte Seite die Richtige ist. Das Schwarz-Weiß-Bild verschwimmt zu einer Grauzone, in der sich von nun an auch Danka bewegt.
Sergej Lukianenko schafft es während des gesammten Romanes eine Grundspannung beizubehalten, so dass man gerne weiterlesen möchte. Die Figuren sind nicht sehr komplex ausgebaut, so dass man zwar wenig über sie und ihren Charakter erfährt, aber dafür gut für ein Jugendbuch geeignet. Die düstere Atmosphäre bleibt das gesamte Buch über erhalten und wirkt durch viele, teilweise gewalttätige Kämpfe, noch bedrohlicher.

Der Herr der Finsternis von Sergej Lukianenko ist ein düsterer, spannender Roman für Jugendliche ab 12 Jahren, der sich vorallem an Jungen richtet, da sich diese sehr gut mit dem Protagonisten identifizieren können. Besonders gut fand ich, dass “Der Herr der Finsternis” kein typisches Gut-und-Böse-Bild zeichnet, wie es oft in Jugendbüchern vorkommt. Die Kämpfe und dauerhafte Spannung lassen den Roman nie langweilig und somit zu einem tollen Jugendbuch werden.

Eine Leseprobe findet ihr hier.

Was haltet ihr von dem Buch?

Vielen Dank an den Beltz-Verlag!

Kakao-Party-4 – mein Beitrag

Maru veranstaltet wieder eine Kakao-Party. Es ist jetzt schon die 4. Party, die sie insgesamt veranstaltet und die zweite an der ich teilnehme. Das Thema dreht sich diesmal rund um die Fußball-WM in Südafrika. Da ich kein wirklicher Fußball-Fan bin, fiel meine Wahl natürlich auf das Thema Südafrika. Außerdem hatte ich da ganz schnell ganz viele tolle Ideen.

Diesmal fiel die Party glücklicherweise auch in eine etwas kreativere Phase von mir, so dass sich mein Endergebnis (finde ich zumindest) sehen lassen kann.
Ich habe bewusst auf den Manga-Zeichenstil verzichtet, weil er mir irgendwie nicht so liegt und ich ihn einfach viel zu wenig ausprobiert habe, als das etwas ansehnliches dabei herrauskommen würde ;) . Daher diesmal ein relativ realitätsgetreues Bild.
Es trägt den Titel: “Giraffe im Kakao-Baum” und gezeichnet habe ich es mit Finelinern und Buntstiften.

Wie gefällt euch die Karte?