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Hinweis zum Blogger-Mysterium (Tag 3)

Ich wollte nur mal eben schnell in meine Mails schauen, da sprang mich doch tatsächlich einer der Hinweise aus dem Blogger-Mysterium an!
Hier ist er:

Leider weiß ich keine Lösung oder auch nur eine heiße Spur und alle Lösungsansätze die bisher diskutiert wurden führten zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Aber ich gebe nicht auf und hoffe, dass die nächsten Hinweise eine Erleuchtung bringen.

Das Blogger-Mysterium

Bei Blattgold gibt es ein ganz tolles Gewinnspiel. Aber es ist nicht irgendein Gewinnspiel, bei dem man einfach nur einen Beitrag schreiben muss. Nein, es geht darum mit den anderen Teilnehmern ein Rätsel zu knacken, eine Art Schnitzeljagd sozusagen. Und weil sich das so spannend anhört möchte ich mein Glück mal versuchen. Ich bin zwar nicht der große Rätselkönig, aber vielleicht habe ich ja doch eine Erleuchtung^^. Zumindest verspricht das Gewinnspiel viel Spass und Abwechslung.
Wie ihr auch mitmachen könnt erfahrt ihr hier.

Trix Solier – Zauberlehrling voller Fehl und Adel von Sergej Lukianenko

Inhalt:

Bei einem Putsch werden die Eltern des jungen Co-Herzogs Trix Solier getötet und er selbst von dem Verantwortlichen, mit der Begründung, dass der Herzogssohn einen Feind brauche um nicht übermütig zu werden, freigelassen.
Trix schwört, wie es sich für einen jungen Co-Herzog gehört, Rache und versucht seinen Thron zurückzufordern. Doch so einfach wie gehofft lässt sich diese Rache nicht in die Tat umsetzen, denn der Feind hat gute Vorsichtsmaßnahmen getroffen und so ist Trix schließlich gezwungen bei einem Ritter als Knappe zu dienen. Später entdeckt er jedoch, dass er ein Talent für die Zauberei hat und geht bei einem mosrigen aber trotz allem gutmütigen Zauberer in die Lehre. So geschieht es, dass er die Fürstin Tiana trifft, die Zwangsverheiratet werden soll. Trix beschließt ihr zu helfen und die Beiden schmieden einen wagemutigen Plan um Trix’ Thron zurück zu fordern.

Meinung:

Ich bin wirklich begeistert! Hier ist Sergej Lukianenko wieder einmal ein wunderbar erfrischendes Buch mit durchgängigem Humor und Spannung gelungen, welches nicht nur für Jugendliche zu empfehlen ist!
Zu Beginn des Buches lernen wir den weltfremden und naiven Jungen Co-Herzog Trix Solier kennen, der vor einem Spiegel steht und mit sich und der Welt unzufrieden ist. Doch nach dem Putsch in die harte wahre Welt geworfen erkennt Trix rasch, dass das Leben nicht überall so ruhig und gut behütet wie im Palast zugeht. Er muss lernen sich der Realität zu stellen und anzupassen und startet auf unterster Ebene als Knappe bei einem Ritter. Nach und nach entwickelt sich die Hauptperson Trix von einem Jungen über einen Jüngling zu einem Jungen Mann und er lernt die Welt nicht mehr ganz so naiv zu betrachten.
Sergej Lukianenko ist es also gelungen eine dreidmensionale Hauptfigur zu entwerfen, die sich in dem gesamten Buch weiterentwickelt und dabei nichts an Tiefe verliert.
Der Leser kann sich sehr gut mit der Figur identifizieren, auch wenn auf die gewöhnliche Erzählung in der Ich-Perspektive verzichtet wird. Stattdessen wirft der Erzähler ab und zu Kommentare in die Geschichte ein, die jedoch keineswegs als unnötige Äußerungen gesehen werden können, sondern zum Witz und der Spritzigkeit des Buches beitragen.
Auch der Witz und Humor des Buches startet auf der ersten Seite und verliert über die gesamte Länge des Buches nichts an Intensität. Hierdurch bekommt das Buch nochmal das kleine zusätzliche Extra, das ihm etwas ganz besonderes gibt.

Kurz gefasst handelt es sich hier also um ein ganz tolles Buch, dass ich nur wärmstens empfehlen kann und das mir mehr als nur einmal ein Schmunzeln oder sogar Lachen entlocken konnte.



Vielen Dank nochmal an den Beltz-Verlag, der mir dieses Buch als Vorableseexemplar zur Verfügung gestellt hat. Es war ein tolles Erlebnis!

Wer sich selbst einen Eindruck machen möchte kann rechts auf der Homepage auf das Widget klicken um zu einer Hör und Leseprobe zu gelangen.

Was haltet ihr von dem Buch?

“Der Herr der Finsternis” von Sergej Lukianenko

Der 14 Jährige Danka liegt krank im Bett, als er einen Sonnenfleck in seinem Zimmer entdeckt und ihn, aus einer Laune heraus, bittet zu bleiben. Der Sonnenfleck ist in Wirklichkeit aber gar kein Sonnenfleck, sondern ein Sonnenkater, der Danka durch eine geheime Tür mit in eine andere Welt nimmt. Dummerweise achtet keiner der Zwei auf die Tür und diese fällt zu. Um die Tür zu öffnen benötigt der kleine Kater wahres Licht, das für ihn Nahrung ist. Doch in der Welt, in der die Beiden gelandet sind, herrscht dauerhafte Dunkelheit.
Danka trifft einen Jungen Len, welcher ihn in seine Stadt – die Stadt der Flügelträger – mitnimmt. Hier lernt er nach und nach das Leben der Flügelträger kennen und erkennt, dass bei den Flügelträgern die Kinder die Macht besitzen, da sie die einzigen sind, die von den Flügeln getragen werden und so gegen die Freiflieger, die auf der Seite der Finsternis stehen, kämpfen können.
Danka gibt sich als Flügelträger aus um nicht aufzufallen, doch nach und nach wird ihm klar, dass er helfen will den Flügelträgern das Licht zurückzubringen. Doch hat er sich wirklich für die richtige Seite entschieden? Und wird er es schaffen einen Weg zurück in seine Welt zu finden?

Die zu Beginn sehr lustige Stimmung des Romanes, in der Danka sich mit dem leicht reizbaren Sonnenkater unterhält, wechselt aprupt zu einer bedrohlichen Atmosphäre, als der Kater und Danka in der düsteren und unheimlichen neuen Welt ankommen. Die Handlung selbst verläuft sehr geradlinig und lässt den Leser ein typisches Schwarz-Weiß-Bild der Guten und Bösen Mächte des Romanes erwarten. Entgegen der Vermutung beginnt Danka sich gegen Ende des Romanes aber doch zu fragen, ob die gewählte Seite die Richtige ist. Das Schwarz-Weiß-Bild verschwimmt zu einer Grauzone, in der sich von nun an auch Danka bewegt.
Sergej Lukianenko schafft es während des gesammten Romanes eine Grundspannung beizubehalten, so dass man gerne weiterlesen möchte. Die Figuren sind nicht sehr komplex ausgebaut, so dass man zwar wenig über sie und ihren Charakter erfährt, aber dafür gut für ein Jugendbuch geeignet. Die düstere Atmosphäre bleibt das gesamte Buch über erhalten und wirkt durch viele, teilweise gewalttätige Kämpfe, noch bedrohlicher.

Der Herr der Finsternis von Sergej Lukianenko ist ein düsterer, spannender Roman für Jugendliche ab 12 Jahren, der sich vorallem an Jungen richtet, da sich diese sehr gut mit dem Protagonisten identifizieren können. Besonders gut fand ich, dass “Der Herr der Finsternis” kein typisches Gut-und-Böse-Bild zeichnet, wie es oft in Jugendbüchern vorkommt. Die Kämpfe und dauerhafte Spannung lassen den Roman nie langweilig und somit zu einem tollen Jugendbuch werden.

Eine Leseprobe findet ihr hier.

Was haltet ihr von dem Buch?

Vielen Dank an den Beltz-Verlag!

Rezensionsexemplar – “Der Herr der Finsternis”

Heute kam ein Rezesionsexemplar zu uns ins Haus geflattert. Ich war total überrascht, da ich gar nicht so schnell damit gerechtet hätte. Dafür war die Freude natürlich umso größer. Schnell das Päckchen ausgepackt um zu schauen was schönes drinsteckt – und da war es dann: “Der Herr der Finsternis” von Sergej Lukianenko.

Auf diesen Roman freue ich mich schon richtig, denn die “Wächter” – Trilogie von Sergej Lukianenko habe ich förmlich verschlungen. Daher werden wohl meine Ansprüche an dieses Buch auch etwas höher  sein, denn es muss in große Fußstapfen treten.

Doch worum gehts eigentlich?

“Düster ist die Welt geworden, seit gewissenlose Händler den Menschen das Sonnenlicht genommen haben. Nur wer die fliegenden Diener der Dunkelheit besiegt, kann die Welt vor der totalen Finsternis retten. Der junge Danka ist dazu auserwählt worden. Zusammen mit der Sonnenkatze und dem Flügelträger Len macht er sich auf, seinen größten Gegner zu finden: den Herrn der Finsternis. Hinter dessen Macht verbirgt sich eine schreckliche Wahrheit.”


Mit  diesen Worten macht bereits der Klappentext neugierig und der erste Eindruck für die ersten 4 Seiten ist locker, lustig und läd ein in dem Buch zu versinken. Geeignet ist der Roman ab 12 Jahren und erschien erstmals 2008 im Beltz Verlag. Er umfasst 402 Seiten und ist damit für die Altersklasse denke ich sehr gut geeignet, da er nicht zu dick ist um “abschreckend” zu wirken.

Ich freue mich auf das Buch und werde dann nocheinmal ausführlich berichten wie es mir gefallen hat.

Vielen Dank an den Beltz Verlag!